Heute ist es soweit. Nach mehr als einem Jahr Bauen, Verwerfen, Neubauen und wieder Verwerfen, steht Rinqo, eine KI-Agenten-Plattform für den deutschsprachigen Mittelstand. Dieser Post erklärt, warum wir sie gebaut haben, und was die nächsten sechs Monate prägen wird.
Warum der DACH-Mittelstand KI-Telefonie braucht
Branchenverbände von KZBV bis ZDH dokumentieren seit Jahren, was alle Anrufenden spüren: DACH-Mittelständler kommen am Telefon nicht hinterher. Personalmangel, Urlaubszeiten, Mittagspausen, und gleichzeitig hohe Erwartungen an Erreichbarkeit. Gleichzeitig ist die bisherige Lösung (externer Telefon-Dienst) teuer und unflexibel. Genau an diese Lücke adressiert Rinqo.
Was Rinqo anders macht
- Branchen-Vorlagen statt leerer Canvas. 19 DACH-Verticals sind am Start (Arzt, Handwerk, Kanzlei, Autohaus, Stadtwerke, Hotel und mehr), jede mit realistischen Dialogen und vorab-definierten Tools.
- EU-Stack: Hetzner Deutschland für App und Daten, Microsoft Azure OpenAI Service (Microsoft Ireland Operations Ltd., Sweden Central, EU Data Boundary) als primärer LLM-Anbieter, Spracherkennung im EU-Setup, ein deutscher Sprachsynthese-Anbieter (EU-Hosting) für die Stimmen, Telefonie über EU-Rechenzentren (Dublin/Frankfurt). Keine US-Verarbeitung im Datenpfad.
- AVV automatisiert, Subunternehmer öffentlich gelistet auf /security. Kein E-Mail-Hin-und-Her für DSGVO-Audits.
- Preise öffentlich: Prepaid ab 20 Euro oder Abo zwischen 99 und 1.499 Euro netto. Ein Credit entspricht einer Telefonminute.
- AI-Act-Art.-50-Ansage ab Tag eins: 'Sie sprechen mit einer KI-Assistenz', fest in die Voice-Pipeline verdrahtet.
Was wir nicht können
Zum Start ist der Telefon-Agent produktionsreif. Chat-Agent und E-Mail-Agent sind in der Pipeline, aber noch nicht live, wir listen Coming-Soon-Kanäle transparent, ohne Fake-Demos. Ein Marketplace für Drittanbieter-Templates ist ab Q3 2026 geplant; die Architektur ist vorbereitet, die Developer-Tools kommen später.
Was als Nächstes kommt
Die ersten Betriebe sind an Bord und ihr Feedback priorisiert die Roadmap. Konkret: Chat-Widget (Q2 2026), E-Mail-Agent (Q3 2026), Marketplace-Basis (Q4 2026). Dazwischen Dinge, die sich aus dem echten Betrieb ergeben, bessere Voicemail-Detection, feinere Credit-Attribution, mehr Integrations-Templates.
„Rinqo ist das, was ich einem befreundeten Mittelständler schicken würde, wenn er sagt: 'Ich brauche jemanden, der unser Telefon annimmt, aber ohne Callcenter-Vertrag und ohne US-Cloud.'“
Wenn du einen Betrieb führst und am Telefon nicht hinterherkommst, teste Rinqo. Das Setup dauert zehn Minuten, der Prepaid-Einstieg 20 Euro. Keine Vertragsbindung, keine Sales-Termine. Wenn es nicht passt, meldest du dich wieder ab. Wenn es passt, wächst es mit dir.
